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Jetzt gendern wir doch!

Aus Tonpapier gebastelte Regenbogenflagge mit they/them Schriftzug.

Vielleicht ist es einigen schon aufgefallen: In unserem Blog gibt es seit kurzem einen Artikel in dem konsequent nur die weibliche Form verwendet wird. Und es wird nicht bei einem Artikel bleiben. Warum? Das erfahren Sie hier.

Hatten wir uns noch vor nicht allzu langer Zeit dagegen entschieden in unseren Texten und auf unserer Homepage durchgehend zu gendern, so haben wir nun beschlossen dies zu ändern.

Die Gründe, aus denen wir uns gegen das Gendern entschieden hatten, bestehen weiterhin. Gendersternchen, Binnen-I und verwandte Varianten sind häufig grammatikalisch grob falsch. Die durchgehende Verwendung beider Formen (zum Beispiel Kunden- und Kundinnenwanderungsmodell) ist sehr sperrig. Trotzdem halten wir die Verwendung einer Sprache auch in unseren Texten, in denen Frauen nicht nur großzügig mitgemeint sind, sondern auch explizit miterwähnt, für wichtig. Sprache erzeugt Bilder. Mehrfach konnte wissenschaftlich gezeigt werden, dass die Verwendung von geschlechtergerechter Sprache dazu führt, dass die Bilder, die wir vor Augen haben, inklusiver und umfassender werden.

Wir haben daher die Entscheidung getroffen in Zukunft im Wechsel das generische Maskulinum und das generische Femininum zu verwenden. Bis wir eine ausgewogene Anzahl an Texten in beiden Formen haben, werden wir vorerst nur das generische Femininum verwenden.

Bewusst ist uns, dass die von uns gewählte Variante nach wie vor einen Schwachpunkt hat im Hinblick auf die Einbeziehung von Menschen, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Bisher haben wir leider keine für uns befriedigende Lösung dafür gefunden. Die bisher nur sehr wenig verbreitete Variante an den Wortstamm -y bzw -ys anzuhängen (zum Beispiel Kundy bzw. Kundys) empfinden wir aufgrund der Unbekanntheit als problematisch. Da Sprache sich aber kontinuierlich verändert, ist unsere Entscheidung diesbezüglich vorläufig – es ist also durchaus möglich, dass wir uns in Zukunft doch dafür entscheiden über Kundys zu sprechen – oder eine ganz andere, bessere Variante finden, die noch inklusiver ist als unsere derzeitige Lösung!


Photo by Katie Rainbow on Unsplash